
Weiterbildung von Brandschutzbeauftragten Wolfsburg
In diesem Seminar werden Brandschutzbeauftragte regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht, um den ständig wechselnden Anforderungen im Brand- und Explosionsschutz gerecht zu werden. Es werden aktuelle rechtliche und technische Entwicklungen im vorbeugenden Brandschutz vorgestellt, und die jüngsten Schadensereignisse werden analysiert, um daraus Maßnahmen abzuleiten.
Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Verantwortung und Haftung der Brandschutzbeauftragten im betrieblichen Umfeld. Die Teilnehmer erfahren, welche Kontrollmöglichkeiten ihnen zur Verfügung stehen.Mit der Thematik Verantwortung und Haftung werden die Aufgaben des Brandschutzbeauftragten in seinem betrieblichen Umfeld erläutert.
Besonderes Augenmerk auf Lithium-Ionen Akkus im betrieblichen Kontext
Mit der zunehmenden Verbreitung von Lithium-Ionen Akkus in Power Tools, E-Bikes, E-Rollern und anderen elektrischen Geräten steigen auch die Herausforderungen im Brandschutz. „Lithium-Ionen-Akkus können bei unsachgemäßer Handhabung, Beschädigung oder falscher Lagerung thermisch ausgasen, große Hitze entwickeln oder Feuer fangen.“ Im Seminar werden die wichtigsten Aspekte im Umgang mit Lithium-Ionen Akkus behandelt:
- • Gefahren durch Lithium-Ionen Akkus: Brand- und Explosionsrisiken, insbesondere bei Beschädigung, Überladung oder Kurzschluss.
- • Sicherer Umgang und Nutzung: Richtlinien für den sicheren Einsatz, Wartung und der Ladung.
- • Lagerung im betrieblichen Kontext: Für die Lagerung von normalen (nicht kritischen) Lithium-Ionen Batterien gibt es klare Vorgaben, die sich an den entsprechenden versicherungsrechtlichen Standards orientieren. Bei kritischen Lithium-Batterien gelten zusätzliche berufsgenossenschaftliche Vorgaben.
PFAS in tragbaren Feuerlöschern: Neue Herausforderungen im Brandschutz
Neue Regelungen im Brandschutz fordern vom Brandschutzbeauftragten, sich verstärkt mit den umwelt- und gesundheitsschädlichen PFAS-Verbindungen in tragbaren Feuerlöschern auseinanderzusetzen. Es ist wichtig, sich über die aktuellen Vorschriften und Alternativen zu informieren, um den sicheren und umweltgerechten Einsatz zu gewährleisten.
Höhepunkt der Veranstaltung ist eine WerkTour Intensiv bei VW.
Zum Thema
Die Ausbildung und die Qualifikation des Brandschutzbeauftragten regelt die vfdb-Richtlinie 12-09/01: 2014-08 (03) bzw. DGUV Information 205:003. Nach diesen Normen erfolgt die Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten beim Haus der Technik (HDT) in Essen. Hier sind auch die Voraussetzungen und Bestimmungen für die Fortbildung der Brandschutzbeauftragten veröffentlicht. Die Fortbildung für Brandschutzbeauftragte ist zwingend erforderlich, um die einmal erworbenen Kenntnisse nicht zu verlieren und stets auf dem aktuellen Stand zu halten. Sie muss innerhalb von drei Jahren mit 16 Unterrichtseinheiten absolviert werden. Dabei ist es nicht wichtig, ob ein zweitägiges Seminar angeboten wird oder zwei eintägige Veranstaltungen mit jeweils 8 Unterrichtseinheiten. Mit diesem Seminar erfüllen Sie die Anforderungen von 16 UE.
Zielsetzung
Die Seminarteilnehmer kommen ihrer nach vfdb-Richtlinie 12-09/01: 2014-08 (03) bzw. DGUV Information 205:003 geforderten Verpflichtung nach und bilden sich fort in 16 Unterrichtseinheiten. Dabei wird das Wissen rund um den Brandschutz auf den aktuellen Stand gebracht. Die Checkliste im Brand- und Explosionsschutz wird vorgestellt und erläutert.
Teilnehmerkreis
Brandschutz-Verantwortliche, Brandschutzbeauftragte aus Industrie, Handel und Verwaltung, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Leiter von Baubehörden, Versicherungsfachleute, Planungsingenieure, Interessierte
Programm
- Aktuelle Kennzahlen
- Aktuelle Schadensfälle – und was wir daraus lernen können
- Rechtliche Neuerungen im Brandschutz erläutert
- Brandursachenermittlung / Schadensursachen und deren Folgen
- Verantwortung und Haftung
- Lithium-Ionen-Akkus im Spannungsfeld des Brandschutzbeauftragten
- Brandbekämpfung und präventive Maßnahmen im Umgang mit kritischen Lithium-Ionen Batterien (LIB)
- Versicherungsrechtliche Vorgaben im betrieblichen Umgang mit Li.-Ionen Akkus
- PFAS / PFOA in tragbaren Feuerlöschern; Sachstand und Ausblick
- Best Practice-Ideen aus deutschen Unternehmen
- Kontrollmöglichkeiten
- Künstliche Intelligenz (KI) im Brandschutz
- Praxiskonzepte für Räumungs- und Evakuierungsmaßnahmen
- Schutzmaßnahmen
- Dokumentationspflichten
- WerkTour Intensiv bei VW (2. Tag /10.30-11.45 Uhr)
Referenten
- 2014-2015 Volkswagen AG Wolfsburg; Konzernsicherheit
- Seit 2015 im Einsatzdienst der Werkfeuerwehr - Leiter Fachbereich Atemschutz und tragbare Gasmesstechnik
- Seit 2010 zusätzlich Referententätigkeit im Haus der Technik in den Bereichen; Arbeitsschutz; Brand- und Explosionsschutz
- vorherige Stationen: Siemens AG - Energy Sector in Offenbach
- Erstellung von Brand- und Explosionsschutzkonzepten
- berufliche Ausbildung: Master of Science - Sicherheit und Gefahrenabwehr - Bachelor of Science - Sicherheit und Gefahrenabwehr - Fachkraft für Arbeitssicherheit - Sicherheitsingenieur - Rettungssanitäter
Preise
mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener digitaler Arbeitsunterlagen sowie Catering und Getränken bei Präsenz-Teilnahme
Termine
Inhouse
Ansprechpartner
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Kai Brommann
K.Brommann@hdt.de
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