
Prüfbescheinigungen
Beispielhafte Ingenieurbauwerke dokumentieren den hohen Stellenwert für die Zwänge von Prüfungen und dazugehörenden Prüfbescheinigungen.
In diesem Seminar wird den Teilnehmern der Unterschied zwischen der technischen Aussagefähigkeit und der juristischen Relevanz von Prüfbescheinigungen vermittelt.
Die zum 01.01.2005 europaweit verabschiedete DIN EN 10204 enthält grundlegende Veränderungen, die von erheblicher Brisanz sind. Ihre Auswirkungen auf die Vertragspartner sind Themen dieser Veranstaltung.
Mit der zunehmenden Globalisierung und vor dem Hintergrund der Zwänge zum verstärkten Qualitäts- und Kundendenken wurden Qualitätssicherungssysteme nach den DIN EN ISO Standards geschaffen. Ein wesentlicher Nebeneffekt des Zertifizierungs- bzw. Akkreditierungsstatus für die Hersteller sind zeit- und kosteneinsparende werksverantwortliche Abnahmen für die von den Kunden beauftragten Überwachungsorganisationen.
Vor diesem Hintergrund soll die Frage nach dem Hersteller beantwortet werden. Im Zusammenhang mit den juristischen Aspekten von Prüfbescheinigungen werden die Kriterien Vertragsgestaltung, Produkthaftung und Wareneingangskontrolle im Verlauf der Veranstaltung ausführlich behandelt.
Zum Thema
Die Globalisierung bringt Produkte aus aller Welt auf den europäischen Markt. Dabei spielen Prüfbescheinigungen eine ganz entscheidende Rolle im Hinblick auf die Sicherheit, auch diese Produkte so zu erhalten wie sie in den europäischen Normen beschrieben sind. Die nicht einheitliche Gestaltung der Bescheinigungen, ist problematisch für die Abteilungen Einkauf, Qualitätsmanagement und Verarbeitung in den Unternehmen. Dieses Seminar hilft, mehr Sicherheit beim betrieblichen Einsatz von Produkten zu erhalten.
Zielsetzung
Dieses 1-tägige Seminar vermittelt den Teilnehmer Kenntnisse über die Anwendung der Norm DIN EN 10204:2005 aus Sicht des Herstellers und des Bestellers. In der Veranstaltung werden die Möglichkeiten nachträglicher spezifischer Prüfungen und die Erläuterung von Abnahmeabläufen behandelt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Darstellung der Umwandlung nationaler Normen in Europäische Normen.
Teilnehmerkreis
Ingenieure, Normenabteilungen, Verantwortliche für Werkstoffannahme, Einkauf und Qualitätssicherung; Einkäufer für die Werkstoffauswahl, Verantwortliche für Konstruktion und Werkstoffbelegung sowie Mitarbeiter von Normenabteilungen.
USP
- Wer ist Hersteller?
- Arten von Prüfbescheinigungen
- rechtliche Konsequenzen
Programm
- Prüfbescheinigungen im Überblick: Arten und Zweck von Prüfbescheinigungen - Neue Festlegungen in der E DIN EN 10204 - Auswirkungen der Änderungen
- Prüfbescheinigungen aus der Sicht der Hersteller: Wer ist Hersteller - Was muss dokumentiert werden - Vereinheitlichung der Prüfbescheinigungen - Abnahmeerleichterungen durch QM-Systeme gemäß DIN EN ISO 9001
- Juristische Aspekte von Prüfbescheinigungen: Rechtliche Konsequenzen von Prüfbescheinigungen - Rechtlich relevanter Inhalt von Prüfbescheinigungen nach DIN EN 10204:2005 - Rechtliche Folgen von Prüfbescheinigungen - Folgen fehlerhafter Prüfbescheinigungen - Haftung des Ausstellers - Inhaltliche Ausgestaltung von Verträgen im Hinblick auf Prüfbescheinigungen
- QM-QS-Vereinbarungen, CE-Konformitätskennzeichnung
Referenten
- Diplom-Ingenieurin Maschinenbau, Vertiefungsrichtung Werkstofftechnik, Geschäftsführerin eines Ingenieurbüros und Gutachterin - Schadensanaylse
- Über 20 Jahre Berufserfahrung als Projektingenieurin, Labor- und Inspektionsstellenleiterin im Bereich der zerstörenden und zerstörungsfreien Werkstoffprüfung, Qualitätssicherung, Lead Auditorin, Lehrbeauftragte der Hochschule Bochum, Dozentin und Ausbilderin für Werkstoffprüfer/innen und Kaufmann/frau für Büromanagement
Preise
mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener digitaler Arbeitsunterlagen sowie Catering und Getränken bei Präsenz-Teilnahme
Termine
Inhouse
Ansprechpartner
info@hdt.de
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Ute Jasper
U.Jasper@hdt.de
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