
HBV-, LAU- und Rohrleitungsanlagen
Am 1. Seminartag wird einführend die neue Anlagenverordnung (AwSV) als Basis für die Entwicklung und Bewertung von Sicherheitskonzepten für Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen vorgestellt.
Danach wird auf den Aufbau von Sicherheitskonzepten für Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen – von Planungsgrundlagen über Anforderungen an Anlagen, Anlageneinstufung und Abgrenzung, Einstufung von Stoffen eingegangen.
Abschließend werden Anlagen zum Lagern, Abfüllen Umschlagen (LAU-Anlagen, Anlagen zum Herstellen, Behandeln und Verwenden (HBV-Anlagen und Rohrleitungsanlagen mit Beispiellösungen vorgestellt.
Am 2. Tag stehen allgemeine und organisatorische Anforderungen an die Umsetzung von Sicherheitskonzepten auf Basis der Technischen Regeln an erster Stelle.
Ein erster Schwerpunkt widmet sich den Dichtflächen in Alt- und Neuanlagen incl. technischer Detaillösungen und Sanierungsanforderungen.
In einem zweiten Schwerpunkt werden Allgemeine Anforderungen an den Betrieb von Anlagen sowie die Technische Regel TrwS 779 "Allgemeine Technische Regelungen" vorgestellt.
Zuletzt werden Anforderungen an Fachbetriebe spezifiziert und wichtige Hinweise für Ausschreibungen und Angebote gegeben.
Zum Thema
Für die Entwicklung von Sicherheitskonzepten für Anlagen nach WHG werden Basisinformationen gebraucht wie z. B. die Stoffeigenschaften, Anlagenabgrenzung, Anzeige- und Genehmigungspflicht. Ebenso werden Informationen über die technischen Anforderungen an die sicherheitstechnische Ausrüstung benötigt.
Das 2-tägige Seminar stellt dar, wie die Ausgangsinformationen ermittelt und umgesetzt werden. Neben den Anforderungen an die betriebliche Organisation werden den Teilnehmern Beispiellösungen auf der Grundlage der Anlagenverordnung und der technischen Regeln vorgestellt.
Zielsetzung
Sie erfahren im 2-tägigen Seminar die wesentlichen Voraussetzungen für die Entwicklung und Bewertung von Sicherheitskonzepten für Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen. Grundlagenwissen zum Aufbau des Wasserrechtes in Deutschland wird vorausgesetzt.
Teilnehmerkreis
Anlagenbetreiber, Planer, Betreiber von Tankanlagen und anderen Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, Gewerbebetriebe, Industrie, Immobilienbetreiber öffentlicher und privater Immobilien, Planer, Behördenvertreter, Sachverständige, fachlich verantwortliche Personen von Fachbetrieben nach WHG, Umweltschutzbeauftragte, Gewässerschutzbeauftragte, Hersteller von Erdöltank- und Silageanlagen.
Programm
- Grundlagen der Planung, Grundsatzanforderungen an Anlagen, Anlageneinstufung und Abgrenzung, Einstufung von Stoffen
- Anlagen zum Lagern, Abfüllen Umschlagen (LAU-Anlagen)
- Anlagen zum Herstellen, Behandeln und Verwenden (HBV-Anlagen)
- Rohrleitungsanlagen
- Anlagen zum Herstellen, Behandeln und Verwenden (HBV-Anlagen)
- Rohrleitungsanlagen
- Bewertung bestehender Flächen
- Ausführungen in Neuanlagen
- Beschreibung technischer Detaillösungen (z. B. Beton, Beschichtungen, Foliensysteme, Fugenabdichtungen)
- Anforderung an die Sanierung von Dichtflächen
Referenten
Studium Maschinenbau an der RWTH Aachen mit dem Abschluss Dipl.-Ing.
Betriebsingenieur bei Thyssen Edelstahl.
30 Jahre Zentralbereich Umweltschutz bei Thyssen Stahl/ thyssenkrupp Steel mit dem Schwerpunkt Gewässerschutz.
Von 2000-2021 zusätzlich auch Sachverständiger für VAwS/AwSV Anlagen bei der Überwachungsgemeinschaft der Metallanlagenbetreiber (Ümet).
Seit 2022 Sachverständiger bei der Fachbetriebsgemeinschaft Maschinenbau (FGMA).
Preise
mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener digitaler Arbeitsunterlagen sowie Catering und Getränken bei Präsenz-Teilnahme
Ausgewählter Termin
Mi. 23.09.2026, 16:30 Uhr
Hollestr. 1
45127 Essen
Digitaler Campus
Ansprechpartner
info@hdt.de
+49 201 1803-1
Uwe Schröer
u.schroeer@hdt.de
+49 201 1803-388


